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50 Jahre Georg-Kolbe-Museum

 

Am 18. Juni 1950 wurde das Georg-Kolbe-Museum eröffnet.

Die Georg-Kolbe-Stiftung und die “Abteilung Volksbildung des Magistrats von Groß-Berlin luden zur Feier ein. Es sprachen Stadtrat Walter May und Prof. Edwin Redslob. Richard Scheibe überreichte den ersten Georg-Kolbe-Preis. Das ‘Collegium musicum’ spielte Bach, Beethoven und Mozart...

In den fünf Jahrzehnten seit diesem Auftakt hat sich das Georg-Kolbe-Museum kräftig entwickelt. Aus der Künstlergedenkstätte im Atelier des Bildhauers wurde ein Museum für Bildhauerei. Die Sammlung hat sich auf die figürliche Bildhauerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgedehnt. In den letzten zwanzig Jahren fanden über 60 Ausstellungen statt. Seit 1996 steht ein Erweiterungsbau zur Verfügung, seit 1998 gibt es im Nachbarhaus, dem ehemaligen Wohnhaus der Familie von Kolbes Tochter, ein Café und eine kleine Galerie (Stiftung für Bildhauerei).

Aus Anlaß seines fünfzigjährigen Jubläums zeigt das Georg-Kolbe-Museum vom 14. Mai bis 13. August 2000 eine große Retrospektive mit Werken von Wilhelm Lehmbruck.

Am Vortag des 18. Juni, am Sonnabend dem 17. Juni, gibt es eine Reihe von Festvorträgen zu zentralen Themen der bildhauerischen Entwicklung seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Damit wird unterstrichen, daß das Georg-Kolbe-Museum mit seiner  Publikations- und Ausstellungstätigkeit die Forschung auf diesem Spezialgebiet vorangetrieben hat.

Im Anschluß an die wissenschaftlichen Vorträge findet ein Fest im Skulpturengarten des Museums statt.

 

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