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Georg Kolbe - Das druckgraphische Werk
Sonderausstellung vom 27.2. - 15.4.1997
Georg Kolbe hat sich nur in zwei knapp bemessenen Phasen seiner Entwicklung mit der Druckgraphik befaßt: als ganz junger Künstler vor der Jahrhundertwende und erneut in der Mitte der zwanziger Jahre. Beide Male handelt es sich um wesentliche Schnittstellen innerhalb seiner Entwicklung.
In seinen Lithographien zieht der Maler und Zeichner die Summe seines Frühwerkes. Detailliert gibt er figurenreiche Kompositionen wieder; Hauptwerk dieser Phase ist der Faust-Zyklus.
Angeregt
von seinem Kunsthändler Paul Cassirer setzte Kolbe sich in der Mitte
der zwanziger Jahre mit der Technik der Kaltnadelradierung auseinander.Wie
seine Bronzefiguren, zeigen die Graphiken locker bewegte Frauengestalten.
Dubletten aus dem Museumsbestand werden zum Kauf angeboten. Anlaß für die Präsentation ist das Erscheinen des von Detlev Rosenbach verfaßten Werkverzeichnisses der Druckgraphik von Georg Kolbe.
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