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A. R. PENCK BRONZESKULPTUREN Erinnerung - Modell - Denkmal 16. Januar bis 26. März 2000 A. R. Penck (geb. 1939 in Dresden als Ralf Winkler) zählt als Maler und Graphiker zu den bekanntesten zeitgenössischen Künstlern. Als Bildhauer ist Penck jedoch weit weniger im Bewußtsein der Öffentlichkeit präsent, obwohl sich der Künstler bereits seit den sechziger Jahren mit dreidimensionalen Objekten beschäftigte. Parallel zu seinen berühmten „Standart-Bildern“ der späten sechziger und frühen siebziger Jahre entstanden kleinformatige, dreidimensionale „Standart-Modelle“ aus Fundstücken. 1977 begann Penck sich mit dem Material Holz zu beschäftigen, das Ergebnis dieser Arbeit war eine Gruppe großformatiger Plastiken. Nach seiner Übersiedlung in den Westen 1980 griff er das Thema Skulptur erneut auf, diesmal jedoch im kleinen Format. Seit 1984 ließ der Künstler einige der Holzfiguren erstmals in Bronze gießen. Die Beschäftigung mit diesem Material sollte sich in der Folgezeit intensivieren - nahezu 300 Bronzeplastiken vom Miniatur- bis zum Monumentalformat sind seither entstanden. Pencks Plastiken können modelliert oder vom Holz ins Metall übertragen sein oder er läßt aus Fundstücken zusammengesetzte Objekte in Bronze gießen. Formal greift Penck in seinen Plastiken die bis zur Zeichenhaftigkeit reduzierten, archaischen Figuren aus den Gemälden auf, wobei diese minimierten Körper eine überraschende Dreidimensionalität entwickeln. Die Ausstellung, konzipiert und realisiert von den Städtischen Museen Heilbronn, beschäftigt sich erstmals ausschließlich mit den Bronzeplastiken von A.R. Penck. Aus den Jahren 1984 bis 1998 werden ca. 80 Plastiken unterschiedlichsten Formats gezeigt. Nur in Berlin wird außerdem die Werkgruppe der „Standart T“-Figuren zu sehen sein, die in den neunziger Jahren entstanden ist und eine plastische Umsetzung der typischen Penck-Figuren darstellt. Ergänzend zeigt die Stiftung für Bildhauerei im Nachbarhaus entsprechende graphische Arbeiten des Künstlers. |
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